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Am 24. September 2019 findet ab 17:00 Uhr in der IHK München der nächste Social Sundowner des GPI Campus statt. Alle Infos zur Veranstaltung hier.

Hier stellen wir die Personen vor, die ihre Impulse zum Thema geben und sich in der Diskussionsrunde beteiligen werden. Christina Lieb, Andrea Reif, Sarah Ickert und

Duygu Bayramoglu, Growth Hackerin und Gründerin

Digitalisierung spielt in Duygus Berufsleben die Hauptrolle. Die Growth Hackerin und Gründerin der Growth Rockets arbeitet maßgeblich mit Unternehmen zusammen, um deren tägliche Herausforderungen bei der Umstellung von analog auf digital zu meistern. Wichtig ist ihr, dies nicht auf Biegen und Brechen zu tun, sondern effizient und zielführend.

„Es ist nach wie vor entscheidend, vor Ort zu sein, auf Messen zu gehen, miteinander zu sprechen. Die Digitalisierung bringt sehr viel Effizienz in Prozesse und hilft uns Vorgänge zu beschleunigen, zielgruppenspezifischer zu arbeiten und kluges Optimierungsmarketing betreiben zu können. Sie ist ein Helfer des nach wie vor gebrauchten Menschen, um Business zu optimieren.“

 

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Was genau macht ein Growth Hacker?

Growth Hacking ist kein reines Marketing, sondern eine disziplinübergreifende Maßnahme, die sich aus der Startup Szene entwickelt hat. Sie beschreibt minimalen Einsatz für maximales Wachstum, also durch geeigneten Kosteneinsatz schnell Aufmerksamkeit zu generieren. Drei Aspekte sind dafür entscheidend: kreatives Produktmarketing, Design und Automation. In Kombination und ineinandergreifend können diese drei Themen Unternehmen helfen, schnell Marktbekanntheit zu erlangen. Einmal etabliert, sollen die Erfolgsstrategien nachhaltig wirken. Hier ist es wichtig, Werte und Kultur eines Unternehmens zu verstehen und das jeweilige Unternehmen nachhaltig zu betrachten.

Ganz stark im Fokus steht deswegen beim Growth Hacking die Beschäftigung mit dem Kunden, seinem Markt und vor allem seiner Zielgruppe. Bevor wir mit der eigentlichen Arbeit beginnen können, sehen wir erstmal genauer hin. Dazu erstellen wir eine Ist-Analyse, um die Ursachen für das Problem zu verstehen. Hierfür wird eine ganzheitliche Betrachtung der Digitalisierung und mögliche Maßnahmen herangezogen. Der Kunde erhält anschließend eine Kür-Variante von Vorschlägen und entscheidet selbst, welche Themen er angehen möchte – allein oder mit unserer Unterstützung. Unsere Arbeit ist sehr agil, wir gehen stark auf den Kunden ein, veranstalten Workshops und nehmen alle beteiligten Mitarbeiter ins Boot, um zu signalisieren, dass der Mensch nicht überflüssig ist – im Gegenteil! Mixed Teams ist hierbei ein wichtiges Stichwort. Unternehmen müssen dahingehend umdenken, dass Menschen aus allen Bereichen in einem Team zusammenarbeiten sollten, um ganzheitlich Erfolge zu erzielen. Die Mitarbeiter müssen auch verstehen, wieso eine Umstrukturierung stattfindet ohne sich dabei abgehängt zu fühlen.

 

Wie führt Growth Hacking nachhaltig zum Erfolg?

Kurz: Durch ständige Anpassung an Veränderungen und Optimierung der Maßnahmen. Doch erfolgreiches Growth Hacking funktioniert nur mit einem Growth Mindset. Die Teams müssen das Ziel haben, dass Unternehmenswachstum voranbringen zu wollen. Die Maschine kann uns Tätigkeiten abnehmen – schön und gut. Wichtig ist jedoch zu analysieren, wie die Kommunikation mit der Zielgruppe des Kunden und innerhalb deren Unternehmen reibungslos laufen kann, wie mit Hilfe der Digitalisierung Themen weiterentwickelt werden können und wo ihr Einsatz Freiräume schafft. Hier denken wir proaktiv für den Kunden mit.

Häufig fühlen sich Unternehmen verloren in dieser digitalen, schnelllebigen Zeit. Oftmals ist es ein Generations- oder Ressourcenproblem. Entscheider sind zu stark in strategische Themen eingebunden, so dass ihnen wenig Zeit bleibt sich mit diesen Themen intensiver auseinander zu setzen. An diesem Punkt kommt unser Growth Team zum Einsatz. Denn es ist absolut wichtig jetzt in die Digitalisierung einzusteigen, auch wenn es erstmal schwierig klingt. Denn fast jede Erfindung in der Vergangenheit hatte eine exponentielle Entwicklung, denken sie an den Buchdruck.

Digitalisierung birgt auf lange Sicht sehr viele Vorteile in Bezug auf Nachhaltigkeit – Digital statt Print, interne Strukturen und Zeitmanagement sowie Bürokratie. Aber auch beispielsweise in Hinblick auf Content. „Evergreen Content“, der immer wieder aufzubereiten ist und damit viel Zeit und Mühe spart. Es lohnt sich in die Digitalisierung zu investieren.

Auch in puncto Mitarbeiterbindung bietet die Digitalisierung sehr viele Chancen, schonend zu arbeiten und seinen Mitarbeitern Flexibilität zu ermöglichen.

Ohnehin ist Flexibilität der Schlüssel zum Erfolg. Unsere Umwelt und unser unternehmerisches Umfeld verändern sich stetig und schnell, darauf müssen wir uns alle einstellen. Das Ziel von Growth Rockets ist es, flexible und langfristige Konzepte, individuell auf den Kunden zugeschnitten, zu entwickeln. Also nachhaltiges Wachstum statt kurzweiliger Erfolge. Digitalisierung ist somit unsere Lizenz zum Arbeiten – gäbe es sie nicht, hätten wir nicht die Daseinsberechtigung und den Erfolg, der für uns spricht.

 

Danke an Duygu für das Interview!

Weiter zu Andrea Reif , SEETALENT.

 

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