Hamburg zeigt, wie Bildung digital gelingt – GPI Consulting war von Anfang an dabei
„Hamburg hat es im deutschlandweiten Bildungsvergleich binnen anderthalb Jahrzehnten auf Platz drei geschafft.“
So beginnt der Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vom 5. Oktober 2025 über den „erstaunlichen Bildungsaufstieg“ der Hansestadt. Hamburg ist heute Vorbild in Sachen Bildungsqualität, Digitalisierung und datenbasierter Schulsteuerung – ein Erfolg, hinter dem strategisches Denken, Mut zur Veränderung und erfahrene Partner stehen.
Vom Sorgenkind zum Vorbild
Vor 15 Jahren noch galt Hamburg als bildungspolitisches Sorgenkind. Heute landet die Hansestadt regelmäßig auf den Spitzenplätzen nationaler Bildungsrankings.
Bildungssenatorin Ksenija Bekeris (SPD) hebt in der FAZ hervor: „Es ist uns gelungen, die Qualität der Schule zu verbessern in einem System, das eine innere Ruhe hat.“
Diese „innere Ruhe“ entstand nicht zufällig. Sie ist das Resultat klarer Entscheidungen, verlässlicher digitaler Strukturen und einer Verwaltung, die konsequent auf Daten und Prozesse setzt. Schon früh erkannte die Hamburger Schulbehörde, dass nachhaltige Bildungsqualität ohne digitale Basis nicht möglich ist.
Digitalisierung als Fundament der Bildungsqualität
Seit vielen Jahren begleitet GPI Consulting die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB) bei der digitalen Transformation. Dabei geht es nicht um einzelne Tools, sondern um die ganzheitliche Modernisierung der Bildungsverwaltung – von Strategie bis Umsetzung.
Ein Beispiel dafür ist das Großprojekt SPMplus, das GPI intensiv mitgestaltet hat. Ziel dieses Projekts ist es, die verschiedenen Fachverfahren des Schulpersonalmanagements zu erneuern, zu erweitern und zu vernetzen. Dazu gehören unter anderem:
- Kapazitäts- und Strukturplanung an Schulen
- Verwaltung der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst,
- Allgemeine Personalplanung
GPI Consulting übernahm bzw. übernimmt dabei bis heute zentrale Aufgaben:
- Strategische Begleitung der Konzeptionsphase
- Identifikation relevanter Themenfelder und Durchführung von Workshops
- Anforderungsmanagement und technische Konzeption verschiedener Softwarekomponenten
- Architektur und Entwicklung eines flexiblen Softwarekerns als Grundlage für künftige Module
- Entwicklung einer modernen, performanten und responsiven Benutzeroberfläche
Mit diesem und auch vielen weiteren Projekten hat Hamburg nicht nur Verwaltung digitalisiert, sondern das Fundament für datenbasierte Personal- und Schulentwicklung geschaffen. Eines dieser weiteren Projekte ist die Digitalisierung des IfBQ (Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung).
Die FAZ schreibt: „2022 lag Deutschland wieder auf allen Feldern unterhalb des internationalen Durchschnitts. Hamburg stemmt sich bisher gegen diesen Trend. Das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) bestätigte der Hansestadt 2022 tatsächlich Beständigkeit und in manchen Kompetenzfeldern wie Leseverstehen sogar eine Steigerung. Hier können die Schülerinnen und Schüler deutlich mehr als noch vor zehn Jahren.“
Daten, die den Unterschied machen
„Grundvoraussetzung für den Erfolg war die Entscheidung, sich viel mehr als früher an Daten zu orientieren.“ sagt Axel Plünnecke, Bildungsforscher am Institut der deutschen Wirtschaft, im Artikel der FAZ.
Hamburg nutzt Leistungsdaten, Sozialindizes und Ressourceninformationen, um Schulen individuell zu unterstützen. Diese datenbasierte Steuerung ist ein wesentlicher Grund, warum die Hansestadt heute als bundesweites Beispiel gilt.
Insbesondere das Projekt DTI und unsere Mitarbeit daran wird zur datengestützten und damit evidenzbasierten Entscheidungsfindung weiter beitragen. Basierend auf dynamischen Datenrückmeldungen können die Daten flexibler genutzt werden und Entscheidungen datenbasiert getroffen werden. Genau diese Infrastruktur ermöglicht es, Bildungsprozesse gezielt zu steuern – und damit Ergebnisse zu verbessern.
Die Beispiele zeigen, GPI Consulting hat in dieser Entwicklung eine zentrale Rolle gespielt – als Partner, der komplexe Fachanforderungen in tragfähige, sichere und anwenderfreundliche digitale Systeme übersetzt.
Der nächste Schritt: Künstliche Intelligenz im Bildungswesen
Nun steht das Bildungssystem vor der nächsten großen Welle des Wandels – der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in Schulverwaltung und Unterricht.
Bildungssenatorin Ksenija Bekeris erklärte in der FAZ: „Aktuell entwickeln wir die KI-gestützte Computerlernumgebung AIS. Lehrkräfte sollen so Zeit gewinnen für persönliche Unterstützung der Kinder und Einblicke in deren individuelle Lernentwicklung.“
Hamburg geht auch hier mit Weitsicht voran. Doch die Einführung von KI im Bildungsbereich ist komplex: Sie betrifft Datenschutz, Ethik, Datenqualität, Kompetenzen und Kultur gleichermaßen.
Genau dafür hat GPI Consulting das KI Readiness Assessment – kurz KI-RA – entwickelt. Noch wird es in der BSFB nicht verwendet, aber vielleicht schreiben wir schon bald einen Blogeintrag darüber 😉 Sinn macht der Einsatz nämlich definitiv:
KI-RA: In 6 Dimensionen zur KI-Readiness
KI-RA ist ein strukturiertes Analyse- und Entwicklungsinstrument, das Organisationen befähigt, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz gezielt und verantwortungsvoll vorzubereiten. Das Modell untersucht die KI-Bereitschaft entlang von sechs zentralen Dimensionen:
- Strategie & Governance – Wie ist KI in der Gesamtstrategie verankert? Gibt es klare Ziele und Verantwortlichkeiten?
- Daten & Infrastruktur – Wie reif ist die Datenbasis, wie stabil die technische Plattform?
- Kompetenzen & Kultur – Verfügen Mitarbeitende über Wissen und Offenheit, um KI einzusetzen und zu reflektieren?
- Prozesse & Automatisierung – Welche Abläufe bieten Potenzial für KI-Unterstützung?
- Technologie & Tools – Welche Anwendungen passen zum Bedarf und liefern echten Mehrwert?
- Recht & Sicherheit – Sind Datenschutz, Transparenz und ethische Standards gewährleistet?
Das Besondere: Aus der Analyse entstehen konkrete Maßnahmen für die nächsten 90 Tage. KI-RA liefert keinen theoretischen Bericht, sondern einen handlungsorientierten Fahrplan – realistisch, priorisiert und sofort umsetzbar.
So können Bildungsministerien, Schulträger oder Behörden erkennen,
- wo sie in Sachen KI wirklich stehen
- welche Voraussetzungen noch fehlen
- und wie sie Schritt für Schritt KI nutzbar machen – von Pilotprojekten bis hin zu intelligenten Unterstützungsprozessen im Schulalltag
Hamburg als Blaupause – und Chance für andere Länder
Hamburg hat gezeigt, was möglich ist, wenn Strategie, Digitalisierung und Bildungspolitik konsequent zusammengedacht werden. Mit Projekten wie SPMplus, der datenbasierten Schulsteuerung und nun auch der geplanten KI-Integration setzt die Stadt Maßstäbe.
Andere Bundesländer können davon profitieren. Der Weg zu digitaler Exzellenz muss nicht neu erfunden werden – die Strukturen, Erfahrungen und Werkzeuge existieren bereits. GPI Consulting hat sie mitentwickelt und erprobt.
Wir bringen Erfahrung aus über einem Jahrzehnt Digitalisierung im öffentlichen Sektor und Bildungswesen mit:
- erfolgreiche Umsetzung komplexer IT- und Verwaltungsprojekte
- tiefes Verständnis für pädagogische und politische Anforderungen
- und Expertise an der Schnittstelle von Mensch, Organisation und Technologie
Bildung braucht Partner mit Weitblick
Hamburg beweist, dass Bildungserfolg planbar ist – wenn Mut, Daten und Digitalisierung zusammenkommen. Die FAZ schreibt treffend:
„Bildungspolitik ist ein dauerhafter Prozess, immer in dem Bemühen darum, das System an neue Realitäten anzupassen.“
Diese neuen Realitäten heißen heute Künstliche Intelligenz, digitale Kompetenz und datenbasierte Steuerung.
GPI Consulting begleitet Bildungsverwaltungen und Ministerien auf diesem Weg – von der Strategie über die technische Umsetzung bis hin zur kulturellen Verankerung. Mit KI-RA schaffen wir Orientierung und liefern konkrete Schritte, um KI verantwortungsvoll und wirksam einzuführen.
Mehr erfahren: gpi-consulting.de/kira
Kontakt aufnehmen: Lassen Sie uns gemeinsam die nächsten Jahre gestalten – für eine digitale Bildung mit Zukunft.
AutorIn
Sebastian Tetschke
Berater Agile Methoden & Teamcoach bei GPI Consulting GmbH
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