Das Onboarding bei der GPI: Oliver Endriß

Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber werden beim Onboarding von neuen Mitarbeitern durch die Umstände der Pandemie vor unterschiedlichste Herausforderungen gestellt.

Einen neuen Job zu finden oder zu besetzen stellt für beide Seiten sicherlich eine der Größten dar. Unser neuer Kollege Oliver Endriß berichtet über seine Erfahrungen mit genau dieser Herausforderung und gibt einen Einblick, wie er seinen Wechsel zur GPI wahrgenommen und erlebt hat.

Zu meiner Person:

Meine Freunde und Kollegen nennen mich Oli. Ich habe die letzten 10 Jahre als Projektmanager, Product Owner und Scrum Master in der Unterhaltungselektronikindustrie gearbeitet. Agilität begleitet mich schon längere Zeit und steht im Mittelpunkt meines Handelns, mittlerweile mehr denn je. Das letzte Jahr war nicht nur als Vater von Teenie-Zwillingen ereignisreich und spannend, sondern auch in beruflicher Hinsicht. Mit ein paar Umwegen bin ich dann aber doch an einem Ort gelandet, der mich mit Sicherheit noch lange Zeit glücklich macht. Lest hier, wie es dazu kam.

Du spinnst doch!

So oder so ähnlich waren die meisten Reaktionen in meinem Umfeld und genau so wäre meine eigene Reaktion gewesen, wenn mir letztes Weihnachten einer erzählt hätte, was 2020 so abgeht und dass ich dann noch kurz vor dem zweiten Lockdown den Job wechsle. Aber so ist es gekommen, mit allen Begleiterscheinungen wie Zweifel, Skepsis, Angst, aber auch Freude, Glück und Euphorie.

Mein Sicherheitsnetz(werk)

Die sozialen Jobnetzwerke gehören sicherlich zu den Gewinnern der Krise, denn so extensiv wie dieses Jahr habe ich schon länger nicht mehr „genetzwerkt“, und da war ich sicherlich kein Einzelfall. Zum einen hing alles von der Möglichkeit ab, auch ohne Präsenz am Arbeitsplatz, in Meetings oder Kundenterminen arbeitsfähig zu bleiben, zum anderen hat der Markt schnell reagiert und neue Lösungen für diese Herausforderungen wurden geschaffen, andere standen plötzlich im Fokus und wieder andere wurden verdrängt. So konnte ich mein Netzwerk ausbauen, mich austauschen und auf der Höhe bleiben, nicht nur um ein besseres Gespür für meinen nächsten Schritt bekommen, sondern auch für die organisatorischen Herausforderungen der Arbeitgeber, die bis heute omnipräsent scheinen.

Keine einzige Bewerbung

Nicht zu glauben, aber Fakt. Dank der oben genannten Plattformen musste ich lediglich meinen Status auf #opentowork stellen und die Reise begann. Ich hatte zahlreiche Gespräche mit unterschiedlichen Firmen und hier ist meine Vermutung, warum dem so war: Meines Erachtens nach wird dadurch ganz klar deutlich, wer bereits moderne und agile Arbeitsweisen genutzt und gelebt hat, wer quasi vorbereitet, gewappnet war und dementsprechend fähig auf diese schnellen und drastischen Änderungen zu reagieren. Auch wenn niemand mit einer so gearteten Krise hätte rechnen können, so zeigt sie dennoch wer die besseren Werkzeuge zur Hand hat, um sie zu meistern, und auch damit umgehen kann. Die GPI machte nicht nur hier einen überzeugenden Eindruck, nicht nur beim Onboarding.

Kenne dein Gegenüber

Für mich war das die größte Hürde. Wie schätzt du eine Firma ein, von der du maximal 3-4 Menschen kennenlernst und auch nicht die Gelegenheit hast vor Ort mal „reinzuschnuppern“, weil es da aktuell genau gar nichts zu schnuppern gibt? Wie bekommst du ein Gefühl für die Stimmung in dem Laden? Und wenn dann alles klappt, wie läuft das mit der Einarbeitung?

Sicherlich Fragen, die sich der ein oder andere Leser auch stellen musste in den letzten Monaten, denn so richtig weiß man es erst, wenn man es erlebt hat. Ich durfte es nun hautnah miterleben und dies sind meine Erkenntnisse.

Die Einarbeitung war dank der Technik überhaupt kein Problem und im Grunde hat sich alles kaum anders angefühlt, da immer jemand für mich da war.

Sind das die Menschen wie in “Menschlichkeit”?

Als Schwabe bin ich von Haus aus sparsam mit Lob, aber was ich mit der GPI in den letzten Wochen erlebt habe ist für mich bisher einmalig und ich habe schon so einiges gesehen. Von der ersten Minute an hat einfach alles beim Bewerbungsprozess gepasst, fachlich wie menschlich. Gespräche wurden dann geführt, wann es für mich optimal war, auf dem von mir gewünschten Kanal und auch eine kurzfristige Absage meinerseits war überhaupt kein Problem.

Es war ein aufrichtiges Interesse an mir als Person und nicht ausschließlich an meinen Vorerfahrungen und Kenntnissen zu verspüren. Und genau diese Authentizität war für mich in jedem der Gespräche zu spüren. Man spürt es einfach, wenn jemand meint was er sagt!

Onboarding mal anders – geht das alles von Zuhause?

Ja, diese Sorge bezüglich des Onboardings wurde mir auch gleich genommen. Die Hardware habe ich fertig eingerichtet per Paketdienst bekommen, die organisatorische Einarbeitung war Dank der Technik überhaupt kein Problem und im Grunde hat sich alles kaum anders angefühlt, da immer jemand für mich da war. Sei es der technische Support, die fachliche Unterstützung oder einfach nur der gemeinsame virtuelle Kaffee zum Kennenlernen, der einzige Unterschied war eben, dass alles digital verlief.

We are empower people!

Ich nachhinein bin ich immer noch selbst beeindruckt, wie geschmeidig und toll das Onboarding lief. Fast schon zu schön um wahr zu sein. Und glaubt mir… ich habe den Haken gesucht, aber mittlerweile aufgegeben zu suchen – zwecklos.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die ganze Mannschaft! Hier wird das Motto „We are empower people“ von innen nach außen getragen, deshalb habe ich mich für die GPI entschieden.